Juli: Stadtluft macht frei

Das Zusammenleben in den Städten Europas hat sich in der Geschichte unter besonderen Bedingungen abgespielt.

Wer durch die Stadttore des Mittelalters gelangte, war in einer anderen Rechtssphäre als außerhalb der Mauern („extra muros“): In der Stadt gab es mehr Freiheiten, mehr Sicherheit und andere Abgabenpflichten.

Neben den zentralen Einrichtungen von Marktplatz, Rathaus und Kirche entwickelten sich karitative und soziale Institutionen wie Hospize, Krankenhäuser oder Altenwohnanlagen. Auch die Gerichte etablierten sich in den Städten. Jede Stadt war durchwoben von Gassen, Handwerkerläden und auch Wirtshäusern.

Die junge Stadt Puchheim kann auf solche gewachsenen Strukturen nicht zurückgreifen. Allerdings bietet die STADTMITTE zentral an einem Ort durchaus alles, was eine Stadt eigentlich braucht: Kirche, Markt, Rathaus, Schule, Bahnhof.

Mit der Gestaltung der neuen Gebäude und Freiräume können wir es schaffen, dass auch optisch ein Stadtzentrum entsteht. An diesem Knotenpunkt in Puchheim wird sich das Zusammenleben neu darstellen und in vielen Facetten auftreten.

Ihre Ideen sind gefragt. Darüber sollten wir den Dialog führen.

Ihr

Norbert Seidl
Erster Bürgermeister